Folge 8: Wie Einstein Newton vom Thron stieß

Was passiert, wenn die Gesetze der Physik nicht mehr zusammenpassen?

Jahrhundertelang war die Welt überschaubar: Für Newton und Galileo war klar, wie man Geschwindigkeiten addiert. Wenn man in einem fahrenden Zug einen Ball wirft, addieren sich die Geschwindigkeiten einfach auf. Doch dann kam die Elektrodynamik – und mit ihr ein Problem, das das Fundament der Physik erschütterte: die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum muss für alle Beobachter:innen konstant sein, egal wie schnell sie sich bewegen!

In dieser Folge tauchen wir tief in die Spezielle Relativitätstheorie (SRT) ein. Wir sprechen darüber, warum die konstante Lichtgeschwindigkeit das Ende der „klassischen“ Transformationen bedeutete. Plötzlich kommt es zur Zeitdilatation (bewegte Uhren gehen langsamer) und Längenkontraktionen (der Raum in Bewegungsrichtung verkürzt sich in Bewegungsrichtung). Raum und Zeit sind keine starre Bühne, auf der sich das Universum abspielt, sondern dynamische Größen, die sich unserem Blickwinkel anpassen.

Doch die Konzepte sind abstrakt und schwer vorstellbar. Enrico bekommt es nicht wirklich hin, sie Jan so zu erklären, dass er eine Vorstellung davon entwickeln kann (vielleicht weil beide aus einer Erkältung kamen). Doch geht das überhaupt? Kann man eine Vorstellung für etwas bekommen, das man nicht selbst erfahren kann? Denn wir bewegen uns so langsam, dass die seltsamen Effekte der SRT niemals eine Rolle für unseren Alltag spielen.


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